Unsere Trainingstätte:

 

Turnhalle der Gemeinschafts-Grundschule Innenstadt

ehemals: Böhlschule 

Neustraße
46483 Wesel

 

 

Unsere Trainingszeiten:

 

Montag und Donnerstag:

 

17.30 Uhr bis 19.15 Uhr

Schüler und Jugendliche

 

ab 19.15 Uhr

Erwachsene

 

Freitag

ab 19.15 Uhr Fitnessboxen

 

 

 

Im Sommer besteht die Möglichkeit jeden Dienstag ab 18.00 Uhr im Aue Stadion das

Deutsche Sportabzeichen zu absolvieren.

 
 

 

Auch in den Oster-Ferien werden wir am 15. April, am 18. April und am 25. April zu den üblichen Zeiten trainieren.

Das Fitness-Boxen am 19. und am 26. April fällt aus.

           Jugendtraining beim Weseler Boxclub

           Ewachsenentraining beim Weseler Boxclub

Zum Boxtraining:

 

Das Boxtraining ist gekennzeichnet durch ein hohes Maß an Vielseitigkeit sowie durch eine ganzheitliche körperliche Steigerung der Leistungsfähigkeit. Gerade in der heutigen Zeit sind diese Punkte von erheblicher Bedeutung, um der zunehmenden geistigen Belastung, aber auch dem entstehenden Druck Stand halten zu können. 

Zur Veranschaulichung möchten wir im Folgenden einen Beitrag eines Sportstudenten abbilden, dder sich mit dieser Thematik beschäftigt.

Hierfür unser Dank an den Autor dieses Artikels:

 

Boxen zur Steigerung der motorischen Leistungsfähigkeiten

Ein Beitrag von David Knellesen,

Student der Fächer Sport und Geschichte an der TU Dortmund

 

 

 

Die Frage, warum Boxen nicht nur für aktive Wettkämpfer, sondern auch für Breitensportler eine Herausforderung bietet, möchte ich im folgenden Text aufgreifen.

 

Boxen ist längst nicht mehr auf den reinen Wettkampfsport beschränkt, immer mehr erhält der Boxsport seinen Einzug in die Fitnessbranche. So bieten immer mehr Fitnessstudios ihren Mitgliedern die Möglichkeit, zur Verbesserung ihrer körperlichen Fähigkeiten ein Boxtraining zu absolvieren.

 

Welche Vorteile aber bietet der Boxsport  gegenüber  anderen Sportarten und warum bietet er sich gerade zur Steigerung der motorischen Leistungsfähigkeiten an?

 

Unter motorischen Leistungsfähigkeiten versteht man die konditionellen und koordinativen Fähigkeiten. Die konditionellen Fähigkeiten teilen sich in die vier Kategorien Kraftfähigkeit, Ausdauerfähigkeit, Schnelligkeitsfähigkeit  und Beweglichkeit (vgl. Steinhöfer 2003). Diese vier Kategorien sind jedoch nicht strikt voneinander getrennt, sondern beeinflussen sich gegenseitig. So wird die Kraftausdauer sowohl von der Kraft Komponente beeinflusst wie auch von der Ausdauer. Jede dieser vier Kategorien bildet weitere Unterkategorien aus. Die Kraftfähigkeit lässt sich in Maximalkraft, Schnellkraft, Kraftausdauer und Reaktivkraft unterteilen (vgl. Steinhöfer 2003).

 

Bei einem ausgewogenem Boxtraining werden alle diese Fähigkeiten ausgiebig trainiert, ob es die Kraftausdauer ist, die den Boxer dazu befähigt über einen längeren Zeitraum seine Schläge noch immer mit der gleichen Schlagkraft ins Ziel zu führen, oder ob es die Reaktionsschnelligkeit ist, die es dem Boxer ermöglicht gegnerischen Schlägen auszuweichen.

Ein weiterer großer Vorteil des im Boxsport vorhandenen ganzheitlichen Trainings ist die Erhaltung der Beweglichkeit. Für einen gesunden Körper ist neben dem Kräftigen der Muskulatur vor allem die Erhaltung und Verbesserung der Beweglichkeit ausschlaggebend. Diese schützt  vor muskulären Dysbalancen, die zu erheblichen Schäden am Bewegungsapparat führen können.

So wird beim Boxtraining die zur Abschwächung neigende Muskulatur gekräftigt und die zur Verkürzung neigende Muskulatur gedehnt.

 

Neben den konditionellen Fähigkeiten werden auch im hohen Maße die  koordinativen Fähigkeiten geschult. Die koordinativen Fähigkeiten unterteilen sich in die sieben Unterkategorien kinästhetische Differenzierungsfähigkeit, Kopplungsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, Gleichgewichtsfähigkeit, Umstellungsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit und Rhythmisierungsfähigkeit (vgl. Meinel/Schnabel 2003).


Ein Training dieser Fähigkeiten ist gerade bei jüngeren Sportlern sehr lohnend, jedoch auch im fortgeschrittenen Alter noch immer erstrebenswert.  Alle sieben koordinativen Fähigkeiten werden beim Boxtraining angesprochen und trainiert. Die Orientierungsfähigkeit beispielsweise wird benötigt, um sich selbst im Ring zu orientieren und den Gegner zu lokalisieren. Die Differenzierungsfähigkeit ermöglicht es dem Boxer die Kraft und die Schnelligkeit hinter seinen Schlägen einzuschätzen und einzuteilen.

 

Wer also eine ganzheitliche Schulung der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten anstrebt, dem kann der Boxsport nur empfohlen werden.

 

Boxen bietet also nicht nur dem jungen Athleten, der sich im Ring beweisen will eine Herausforderung, sondern auch für jeden anderen, der Interesse daran hat, sich körperlich fit zu halten und etwas für seine Gesundheit zu tun.

 

 

Literatur:

 

Steinhöfer, D. (2003). Grundlagen des Athletiktrainings. Theorie und Praxis zu Kondition, Koordination und Trainingssteuerung im Sportspiel Münster: Philippka-Sportverlag (384 S., ISBN 3-89417-126-X)