7.12.2019

 

Weseler Boxer hatten Besuch aus Australien

 

Nachdem eine deutsche Staffel unter Leitung von Gerd Oimann und Wolfgang Heyden im letzten Sommer in Australien  kämpfte, wurde jetzt dieser Besuch erwidert. Die australische Vize-Meisterin Charlie Sebastian macht eine Europa-Reise und da lag es nahe, dass sie den Weseler Boxclub besuchte. Am Freitag trainierte sie in der Turnhalle mit den FIT-Boxern und am Samstag war sie Gast bei der Weihnachtsfeier des WBC in der Niederrheinhalle.

 

Auf dem Foto wird sie in der Turnhalle begrüßt vom Vorsitzenden Wolfgang Heyden.  

 

Gerd Oimann ist Schatzmeister im DBV

Gerd Oimann wurde vor zwei Wochen zum Schatzmeister des DBV (Deutscher Box-verband)gewählt und ist der erste Weseler, der in der höchsten deutschen Verbands-spitze vertreten ist. Er trat mit acht Jahren dem WBC bei, dem er jetzt schon 45 Jahre angehört. 2009 wurde er Schatzmeister des WBC und im vergangenen Jahr übernahm er auch diese Aufgabe beim NABV. Vor vier Jahren gründete er die Abteilung FIT-Boxen, die er selbst leitet und trainiert. Er ist der Trainer mit der höchsten Qualifikation (A-Schein), ist Abnehmer des Deutschen Sportabzeichens und bei Weseler Veran-staltungen unverzichtbar. Gerd Oimann ist selbständiger Steuerberater.

Hasan Genc und Öner Aydin bestanden in der vergangenen Woche ihre Prüfung und sind jetzt Fach-Übungsleiter im Boxen. Über diese Qualifikation verfügen bereits die Weseler Engin Mar, Gerd Oimann, Horst Höpken, Wolfgang Heyden und Yahya Dasdan.

Auf dem Foto gratuliert Gerd Oimann dem neuen Trainer Öner Aydin.

Leon Achterberg siegte im Scala

Unter einem unglücklichen Stern stand die Boxveranstaltung an Allerheiligen im Weseler Scala. Am Vorabend standen noch 13 Kämpfe auf dem Papier, doch dann hagelte es aus gesundheitlichen Gründen an Absagen, so dass am Veranstaltungstag nur noch vier Wertungskämpfe übrig blieben.

Der Weseler BC musste sich kurzfristig etwas einfallen lassen. Er verzichtete auf die Eintrittsgelder und bat um eine Spende zur Deckung der Kosten. Vom WBC zeigten drei tschetschenische Schüler in Sparringskämpfen ihr Talent, der erst 14-jährige und schon 91 kg schwere Ilyas Genc zeigte sein Können an den Pratzen. Interessant war auch das Interview, das Ringsprecher Rolf Zielinski mit dem Schalker Trainer Franzesko Pianeta im Ring führte. Dieser hat eine erfolgreiche Profi-Laufbahn hinter sich und kämpfte schon gegen den Weltmeister Klitschko.

Die über 200 Zuschauer bekamen dann auch noch richtiges Boxen zu sehen. Beeindruckend war der ko-Sieg des Schalkers Almajari gegen den Düsseldorfer Mohammadi und auch der Sieg des erfahrenen Kar (Düsseldorf) gegen Simsek (Mülheim).

Lautstark angefeuert wurde der Weseler Lokalmatador Leon Achterberg gegen den Kaarstener Haaron Wahab. In der ersten Runde hatte der Weseler noch Schwierigkeiten mit dem schnellen Rechtsausleger. Doch dann griff er pausenlos an und kam einige Male mit seiner harten Rechten durch. Nach drei Runden feierten seine zahlreichen Anhänger lautstark seinen einstimmigen Punktsieg.

 

 

Grigoryan und Genc verloren nach Punkten                     21.09.2019

 

Die beiden Weseler Boxer Ilyas Genc und Sargis Grigoryan mussten sich am Samstag bei Boxveranstaltungen in Düsseldorf und Duisburg jeweils nach Punkten geschlagen geben.

 

Bei den Duisburger offenen Stadtmeisterschaften traf Ilyas Genc auf Allayan aus Bochum, dem in einer älteren Jahrgangsklasse amtierenden westdeutschen Meister. In der ersten Runde fand die Weseler Nachwuchshoffnung keine Einstellung zum Gegner und sah im Nahkampf nicht gut  aus. Erst im weiteren Kampfverlauf konnte Genc den angreifenden Bochumer mit langen Geraden stoppen, doch diese Aktionen kamen zu spät und er musste seinem Gegner den Punktsieg überlassen.           

 

Gleichstarke Gegner standen sich in Düsseldorf bei Ausscheidungskämpfen zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften mit Sargis Grigoryan und Janusch Papaja (SWW Hamborn) gegenüber. In einem technisch guten Kampf zeigten beide Boxer gute Aktionen. Ausschlaggebend  für die Niederlage war die 2. Runde, als der Weseler einen Treffer einstecken musste und unnötig angezählt wurde.

 

Beide Boxer hoffen, dass sie bei der Boxveranstaltung am 1. November in Wesel zum Einsatz kommen und sich rehabilitieren können.                                                

 

Leon Achterberg siegte durch Aufgabe

Nicht nur die Temperaturen waren am Sonntag (2.6.2019) im Kevelaer Festzelt heiß, sondern auch die Stimmung, als die Fans von Julian Schwarz (Kevelaer) und Leon Achter-berg (Wesel) die beiden Halbschwergewichtler lautstark anfeuerten. Der Weseler ließ sich nicht irritieren, griff vom ersten Gongschlag unentwegt an und bestimmte mit seiner Führungshand das Kampfgeschehen. Bereits in der ersten Runde wurde der Kevelaer nach einer harten Rechten angezählt und als dieser in der zweiten Runde nach einem harten Treffer Wirkung zeigte, warf der Kevelaer Trainer das Handtuch.

 

Leon Achterberg siegte in Walsum

Einen guten Eindruck hinterließen am vergangenen Samstag (4.5.2019) bei einer Veranstaltung in Walsum die beiden Weseler Boxer Ilias Genk und Leon Achterberg.

 Aus der Defensive heraus hielt Schwergewichtler Ilias Genc den NRW-Vize-Meister Emir Okumus (Oberhausen) mit seiner Führungshand auf Distanz und wurde selbst kaum getroffen. Zwar waren einige Schläge zu kurz, doch  Genc behielt immer die Übersicht und zeigte gute Reaktionen. Deshalb war es sehr überraschend, dass das Punktgericht dem Oberhausener  den Punktsieg zusprach.

 

Im Schlusskampf dieser Veranstaltung, die insgesamt fast fünf Stunden dauerte, traf Halbschwergewichtler Leon Achterberg auf den Duisburger Lokalmatadoren Mathias Surmaund. Trotz der späten Zeit wurden beide Kämpfer von ihren zahlreichen Fans lautstark angefeuert. In dieser aufgeheizten Atmosphäre begann der Weseler überhastet und erst als er einige Male mit seiner harten Rechten voll durchkam, boxte der Weseler übersichtiger. Da der Walsumer im Kampfverlauf angezählt wurde und Achterberg bessere Treffer anbrachte, sprach man dem  Weseler den laut umjubelten Punktsieg zu.

 

 

Rolf Zielinski ist Ringsprecher beim Cologne Boxing World Cup in Köln

 Das Chemiepokalturnier in Halle war eines der größten Boxturniere das u.a. schon folgende Boxer gewannen: Henry Maske, Vitali Klitschko, Torsten May, Axel Schulz, Darius Michalczewski, Sven Ottke und viele andere bekannte Stars.

 Aus finanziellen Gründen wurde  das Turnier in Halle abgesagt und kurzfristig sprang Colonia Köln ein. Bei den Männern treten insgesamt 127 Athleten in zehn Gewichtsklassen an, darunter viele aus den boxstarken Nationen wie Russland (20), Kuba (10). China (10), oder England (4). Außerdem steigen 42 Frauen in sieben Gewichtsklassen in den Ring, unter ihnen auch die deutsche Weltmeisterin Ornella Wahner.

 

Rolf Zielinski vom Weseler BC, der auch schon in Wesel bei den letzten Veranstaltungen als Ringsprecher tätig war, wird auch in Köln auf Einladung des deutschen Boxverbandes  diese Funktion ausüben.

 Das Turnier dauert vom 10. bis zum 13. April.

 

 

Wolfgang  Schmellenkamp wird am 10. April 80 Jahre

 

Waren das noch Zeiten….In den 60er Jahren war Wolfgang Schmellenkamp einer der Weseler Lokalmatadoren bei den Boxkämpfen in der Niederrheinhalle, die bei internationalen Großveranstaltungen mit über 3000 Zuschauern gefüllt war.

 

Wolfgang Schmellenkamp bestritt zwischen 1957 und 1968 insgesamt 173 Kämpfe. Zwischen 1958 und 1960 wurde er jeweils Dritter Deutscher Meister im Bantamgewicht und 1962 zweiter Deutscher Meister im Federgewicht. Von 1970 bis 1987 trainierte er die jugendlichen Weseler Boxer und führte diese zu diversen Meistertiteln.

 

 

 

NRZ vom 19.01.2019

Horst Höpken ist das Gesicht des Weseler BC Langjähriger Trainer wird heute 80 Jahre alt

Wesel. Die Eltern konnten sich seinerzeit überhaupt nicht damit anfreunden, dass ihr Sprössling, noch minderjährig, dem Weseler Boxclub beitreten wollte. Doch der Filius, bislang beim Fußball aktiv, ließ sich von seiner neuen Leidenschaft nicht abbringen, übernahm kurzerhand die Unterschrift seines Vaters und stieg in den Ring. Das war 1955. Heute feiert der Jugendliche von damals seinen 80. Geburtstag. Horst Höpken hat dem Verein, für den er selbst nur 19 Kämpfe bestritt, in über 50 Jahren Vorstands- und Trainertätigkeit ganz viel zurückgegeben. „Er ist einfach das Gesicht des Weseler Boxclubs und für den Verein nicht wegzudenken“, sagt der aktuelle BC-Vorsitzende und langjährige Weggefährte Wolfgang Heyden über den Jubilar.

 

 

Besonders großes Talent, so Heyden augenzwinkernd, soll Höpken selbst nicht besessen haben. So widmete er sich ab 1964 – bis zum heutigen Tag – überwiegend der Vorstandsarbeit und seiner Trainertätigkeit.

 

„Er ist ein Trainer der alten Schule, so wie man sie aus den ganzen Boxerfilmen kennt“, schmunzelt Heyden.

 

(Horst Höpken beim Empfang zu seinen

Ehren. Im Badenantel: Präsent des Vereins)

 

 

 

Noch heute hält sich Höpken mit einem täglichen Schwimmtraining fit, dreht seine Runden um den Auesee und übernimmt bei den Übungseinheiten im in die Jahre gekommenen Trainingsanzug die Pratzenarbeit.

 

„Nie nach vorne gedrängt“

 

Auch im Vorstand des Weseler BC arbeitet Höpken seit über 50 Jahren mit. Den Vorsitz wollte er nie übernehmen, sorgte aber stets dafür, dass der Verein hervorragende Leute für diese Position fand. „Er hat sich nie nach vorne gedrängt, die eigenen Ansichten aber durchaus vehement vertreten“, blickt Wolfgang Heyden zurück.

 

Für sein ehrenamtliches Engagement hat Horst Höpken bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Unter anderem wurde er mit dem Integrationspreis der Stadt Wesel und der sehr selten verliehenen Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes „Jugend in Gold“ geehrt. 2015 kam im Weseler Ratssaal sogar noch das Bundesverdienstkreuz hinzu.

 

Große Integrationsfigur

 

Für die heranwachsenden Boxer des Vereins ist der 80-Jährige, der seit 25 Jahren auch noch Geschäftsführer des Kreises Nordrhein im Niederrheinischen Box-Verband ist, immer noch die große Integrationsfigur, genießt allerhöchsten Respekt beim Nachwuchs. „Er ist immer noch sehr ehrgeizig und bringt jedem Anfänger bei uns das Boxen bei. Die Jugendlichen akzeptieren ihn voll, und er fiebert richtig mit“, erzählt Heyden.

 

Heute feiert Horst Höpken seinen Ehrentag mit Familie und Freunden. Am kommenden Dienstag (22. Januar) gibt „sein“ Weseler BC ihm zu Ehren ab 18 Uhr einen Sektempfang im Café Kuchenzauber an der Brückstraße. tik

 

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Alte Weggefährten ließen es sich nicht nehmen, Horst Höpken beim Empfang zu seinem 80. Geburtstag zu gratulieren.

 

V.l.n.r:

Klaus Grabowski, Wolfgang Lingk, Horst Höpken, Karl-Heinz Haßmann, Wolfgang seidscheck und Wolfgang Heyden.

NRZ vom 24. September 2018

 

                                                                                                                                 19.12.2018

 

Nicht die Gegner, sondern die Kegel fielen gestern Abend in der Kegelhalle an der Ackerstraße, denn die Schüler und Jugendlichen des Weseler Boxclub versuchten sich als Kegler. Dabei erwies es sich, dass  Sargis Grigoryan nicht nur als Boxer gute Leistungen zeigt, sondern er erwies sich auch als bester Kegler. Es wäre wünschenswert, wenn er die guten Leistungen auch bei den im Januar beginnenden Meisterschaften wiederholen würde. Doch die Gegner fallen nicht so leicht wie die Kegel….

 

NRZ vom 21. September 2018

Nabi Tazegül verliert wegen Verletzung

 

Halbschwergewichtler Nabi Tazegül, der sich intensiv vorbereitet hatte, boxte gestern (20.6.) in Köln um die NRW-Meisterschaft gegen Bastian Jevsek (TV Vreden). Gleich beim ersten Angriff zog sich Tazegül eine Zerrung zu und konnte seine Schlaghand nicht mehr einsetzen, so dass der Ringrichter den Kampf abbrach.

 

Niederlage für Sargis Grigoryan

 

Nach einer Pause von 15 Monaten kletterte der vorjährige NRW-Meister Sargis Grigoryan am vergangenen Samstag in Düsseldorf wieder durch die Seile. Dabei machte sich bei dem Weseler die fehlende Ringpraxis bemerkbar. Er fand nicht die richtigen Mittel, um den unentwegt angreifenden Emilio Srisramrab (Gerresheim) zu stoppen und unterlag deshalb nach Punkten.

 

 

Sieg und Niederlage für Weseler Boxer

 

Mit unterschiedlichem Erfolg kämpften Weseler Boxer bei Veranstaltungen in Walsum und Mönchengladbach.

 

In seinem ersten Kampf traf Hashmat Amini auf den angriffsstarken Manny Antiporda aus Hilden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten stellte sich Amini im Kampfverlauf besser auf seinen Gegner ein, konnte dessen Punktsieg aber nicht verhindern.

 

Norman Alting zeigte im Kampf gegen Adam Bouhaira (FK Lünen) von Beginn an, dass er den Ring als Sieger verlassen wollte. Er beherrschte in der ersten Runde klar seinen Gegner, ließ es dann aber langsamer angehen, so dass der Lüner aufkam. Nach drei Runden gab es schließlich einen Punktsieg für den Weseler.

 

Laufveranstaltung am 1. Mai 2018 in Flüren

Platzierungen in den jeweiligen Altersklassen

 

5000 m

 

2. Platz

Alting, Norman

24:31:00

3. Platz

Kamecki, Piotr

26:01:00

6. Platz

Musaev, Elbert

29:34:00

     

2. Platz

Alting, Pascal

22:45

3. Platz

Nicolas, Maurice

25:51:00

     
 

Halbmarathon

 

18. Platz

Oimann, Gerd

01:57:25

     
 

1000 m

 

1. Platz

Korkmaz, Kaan

04:02

     

 

Elbert Musaev wurde 2. Düsseldorfer Stadtmeister

Elbert Musaev boxte am Samstag (21.4.2018) um die Düsseldorfer Stadtmeisterschaft. Zwar konnte er in der ersten Runde noch mithalten, doch dann nutzte der Farbige Godstone Attikossie (Colonia Köln) seine Reichweiten-vorteile aus, so dass die Weseler Ecke das Handtuch warf.

 

Der Weseler BC besuchte mit seinen jugendlichen Boxern den Circus Flic Flac und überreichte dem ehemaligen Artisten und Mitinhaber Benno Kastein ein Paar Mini-Boxhandschuhe. Kastein, der als Jugendlicher für den Weseler BC einige Boxkämpfe bestritten hatte, erkundigte sich nach ehemaligen Kameraden und konnte sich noch gut an ein Camping-Lager des WBC an der „Langen Renne“ erinnern.

 

Alting und Demir bestritten ihren ersten Boxkampf               Boxen gegen Rassismus am 24.03.2018 in Walsum

Mit Cenk Demir und Norman Alting bestritten zwei Weseler Boxer am Samstag in Walsum ihre ersten Kämpfe.

 

Alting hatte in der ersten Runde noch Schwierigkeiten mit dem angreifenden Halk Margaryan (Recklinghausen). Ab der zweitien Runde fing er seinen Gegner mit geraden Stößen ab und siegte nach Punkten.

 

Kampfbetont war die Auseinandersetzung zwischen Demir und Deen Kicin (Recklinghausen). Der Weseler schlug die besseren Schlagkombinationen und erboxte sich einen Punktvorsprung. Dann erhielt er eine Verwarnung, so dass er statt des Punktsieges nur ein „Unentschieden“ erhielt.

 

Jugend-Niederrheinmeisterschaft am 3.3.2018 in Velbert.

 

 

Elbert Musaev (3.von links) unterliegt Mirat Ötztürk aus Mönchengladbach nach Punkten.

 

Pjotr Kamecki (2. von links)verliert gegen Gabriel Miric (Hilden) durch RSC in der ersten Runde.